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Hilfe für Flüchtlinge: Arbeit alle Beteiligten koordinieren

• Dialog zwischen Sport und Flüchtlingsrat, Städtetag und Rotes Kreuz

• Sechs Schwerpunktthemen von Qualifikation bis Infomaterial

• WLSB-Präsident Tappeser lobt die Leistungen der Sportvereine

Auch wenn die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, nachgelassen hat, bleibt die Integration der bereits angekommenen Menschen eine große Aufgabe. Die Sportvereine im Land haben sich in den vergangenen Monaten intensiv um die neuen Mitbürger und deren Integration gekümmert. „Was vor Ort von den Verantwortlichen unserer Sportvereine geleistet wurde, verdient allerhöchste Anerkennung“, lobt Klaus Tappeser, Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB). Damit diese wichtige Arbeit auch in Zukunft weiter geht, hat der WLSB verschiedene Organisationen, die sich um die Flüchtlinge kümmern, zu einem Treffen eingeladen. „Wichtig ist, dass wir die Kräfte bündeln und keine Doppelstrukturen schaffen“, sagt Tappeser. Neben Vertretern von Sportverbänden, Sportkreisen und Sportvereinen waren auch der Flüchtlingsrat, der Städtetag sowie das Deutsche Rote Kreuz zu der Besprechung ins SpOrt Stuttgart gekommen.

Bereits bei der Vorstellung der Teilnehmer und ihrer Projekte wurde die große Bandbreite deutlich. Der Austausch an Informationen wurde als sehr wertvoll erachtet. Die wichtigsten Schritte wurden in sechs Schwerpunktthemen untergliedert. Ganz oben stand dabei die Frage, welche Inhalte für kommende Qualifizierungsmaßnahmen wichtig sind und wie Geflüchtete als Teilnehmer gewonnen werden können. Als hilfreich wurde auch das Erstellen von Infomaterial für Sportvereine angesehen, das diese bei neuen Angeboten für Geflüchtete unterstützen soll. Dazu werden in den kommenden Wochen weitere Treffen in kleineren Arbeitsgruppen folgen.

Von den Vertretern aller Organisationen wurde befürwortet, dass weitere Impulse gesetzt werden sollen. Die Reihe der regionalen Info-Abende in den Sportkreisen wird deshalb mit neuen Inhalten weitergeführt.

Als positiv hoben die Vertreter der Nicht-Sport-Organisationen die Haltung der Sportvereine hervor, die sich um alle Flüchtlinge, egal welchen Status diese haben, kümmern würden. Denn die Förderungen anderer Organisationen sind an entsprechende Aufenthaltstitel gebunden und erreichen damit nicht alle Flüchtlinge.

Weitere Informationen zur Arbeit des WLSB:
www.wlsb.de/fluechtlinge

Thomas Müller

Württembergischer Landessportbund e. V.

Bereichsleiter
Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

SpOrt Stuttgart

Fritz-Walter-Weg 19

70372 Stuttgart

Fon 0711/28077-186

Fax 0711/28077-108

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